Semla-Saison

Semlor, oder Semla im Singular (aber seien wir ehrlich – ein wahrer Semla-Liebhaber ist sowie so immer mindestens zwei, also nennen wir sie Semlor), sind eine süße Sünde aus luftigem Hefeteig mit Kardamom, köstlichem Marzipan und einem gehörigen Schlag Vanillesahne. Traditionell werden sie nur am Tag vor dem Beginn der Fastenzeit gegessen, mittlerweile werden sie jedoch von Semmel-Süchtigen in ganz Schweden von Weihnachten bis Ostern verzehrt.

  • Swedish semla

Swedish semla

Wann:

Am Faschingsdienstag, in Schweden, dem Land der Röhrenjeans, auch „Fettisdagen“ oder „Fetter Dienstag“ genannt.

Wo:

In jeder Bäckerei oder jedem Café, das seinen Namen wert ist.

Wer:

Semla-Süchtige, die sie täglich essen, Traditionalisten, die sie nur am Wochenende verspeisen und schließlich die Puristen, die sie sich tatsächlich nur am Faschingsdienstag gönnen.

Machen Sie es wie die Einheimischen:

Beginnen Sie mit dem Deckel. Verwenden Sie ihn, um einen Teil des cremigen Inhalts abzukratzen. Fahren Sie mit dem Rest des Hefebrötchens fort. Der Maßlose isst ihn direkt aus der Hand. Der Genießer nimmt die Gabel, während der Avantgardist einen Löffel vorzieht. Und Touristen erkennt man daran, dass sie unsicher darin herum stochern. Traditionalisten bestellen eine Schale mit warmer Milch dazu. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – eine Semla ist immer köstlich.

Swedish cinnamon bun

Zimtschnecken (Kanelbulle)

Diese nach Zimt duftende, luftige Köstlichkeit ist im Grunde nichts anderes als ein langer Streifen Hefeteig, der zu einem Kreis geformt und mit süßem Zimt und Buttersirup bestrichen wird.

Waffle

Waffeln (Våffeldagen)

Dieser Feiertag hat mit Waffeln, leckerer Marmelade und Schlagsahne zu tun.

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