Wann:
Am Faschingsdienstag, in Schweden, dem Land der Röhrenjeans, auch „Fettisdagen“ oder „Fetter Dienstag“ genannt.
Wo:
In jeder Bäckerei oder jedem Café, das seinen Namen wert ist.
Wer:
Semla-Süchtige, die sie täglich essen, Traditionalisten, die sie nur am Wochenende verspeisen und schließlich die Puristen, die sie sich tatsächlich nur am Faschingsdienstag gönnen.
Machen Sie es wie die Einheimischen:
Beginnen Sie mit dem Deckel. Verwenden Sie ihn, um einen Teil des cremigen Inhalts abzukratzen. Fahren Sie mit dem Rest des Hefebrötchens fort. Der Maßlose isst ihn direkt aus der Hand. Der Genießer nimmt die Gabel, während der Avantgardist einen Löffel vorzieht. Und Touristen erkennt man daran, dass sie unsicher darin herum stochern. Traditionalisten bestellen eine Schale mit warmer Milch dazu. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – eine Semla ist immer köstlich.