Beste Köche aus Schweden
Schweden gewinnt Gold bei 23. Olympiade der Köche in Erfurt
Mit ihren filigranen Kleinstkunstwerken bei der Plattenschau beeindruckten die Schweden Besucher wie Juroren tief. Im Restaurant der Nationen begeisterten sie mit einer Kreation von Blumenkohl-Brokkoli-Terrine und Mousseline mit „nordischem Feuer“ als Vorspeise, steigerten sich im Hauptgang mit Rotwildrücken in Gewürzkruste und Svecia-Käse Steinpilz-Duxelles und als süßen Abschluss überzeugten sie mit Herbsthimbeeren und Joghurt-Baiser sowie Mandelkuchen.
Sie lagen mit dieser Zusammenstellung voll im Trend. Die Devise hieß "back to the roots". Im Mittelpunkt stand die gesunde Küche, ausgewogen, proteinhaltig und mit etwas mehr Gemüse. Vor allem authentisch musste es schmecken und die Komponenten auf dem Teller sollten von weich, knusprig bis schaumig reichen. Wer das auf den Teller zauberte lag schon sehr weit vorne - aber 2012 sollte nicht nur der Gaumen verwöhnt, sondern es musste auch ein Augenschmaus angerichtet werden.
Den Olympiasieg gibt es für die Gesamtleistung eines Teams. Punkte gibt es zu holen für kalte Plattenschau und warme Küche im Restaurant der Nationen.
Schweden hatte auch in der Disziplin Gemeinschaftsverpflegung die Nase vorne und der Olympiasieg ging an Team Sabis.
Unabhängig von den Nationalmannschaften können sich auch Regionalmannschaften zur Teilnahme melden und werden mit dem IKA-Cup ausgezeichnet. Einzelne Regionen haben Gelegenheit, ihre Besonderheiten aufzuzeigen. Das international besetzte Jurorenteam vergab in dieser Kategorie die höchste Punktzahl an das Stockholm Culinary Team aus Schweden. Diese Regionalmannschaft überraschte mit einem beeindruckenden Programm in der kalten Küche.