Golfplätze in Schweden
Schweden bietet Golfspielern aufgrund seiner Geographie eine einmalige Variationsbreite. Ein großer Teil Schwedens ist mit Wald bedeckt. In Südschweden herrscht Agrarlandschaft vor, die in Richtung Norden jedoch zunehmend in Wald übergeht. Gebirge und Bergketten prägen den Westen des Landes. 15 % der schwedischen Landmasse liegen nördlich des Polarkreises.
In Schweden stehen Golfspielern vor allem drei Typen von Golfplätzen zur Verfügung. „parkbana“, „skogsbana“ oder eine Kombination von beiden.
Die „parkbana“ – eine parkähnliche Golfanlage, liegt normalerweise in leicht hügeliger, ehemaliger Agrarlandschaft und ist im Stil den klassischen Park-Golfplätzen in England nachempfunden, d. h. eine typische „parkbana“ zeichnet sich durch gewachsene, gut gepflegte Vegetation aus. Die gut zu begehenden Plätze mit einfachem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad liegen vor allem in den Gegenden Schwedens, die sich durch offene Landschaften auszeichnen.
Bei einer „skogsbana“ handelt es sich um eine Golfbahn, deren Layout an die Topografie und die Wälder Schwedens angepasst ist. Der Wald-Golfplatz, der meist durch bewaldetes Gelände führt, erfordert genaue Abschläge. Als Entschädigung warten Plätze mit atemberaubender Aussicht zum Einhalten und Bewundern, bevor Sie zum nächsten Schlag weitergehen.
Plätze mit einer Kombination aus Parklandschaft und Wald. Wir gestehen nicht ohne Stolz, dass die meisten Golfplätze Schwedens zu diesem Typ gehören. Durch die Kombination aus ebenen Flächen und den angrenzenden Wäldern ergibt sich eine fantastische Variationsbreite.
Im Süden Schwedens gibt es aufgrund des sandigen Bodens in Küstennähe einige Link-Golfplätze. Allerdings hat die Bezeichnung „Links-ähnlich“ oder „Links-Aufbau“, die einige Golfplätze anführen, eher mit der Art der Bunkerung oder der offenen Landschaft als mit der Küstennähe der Anlagen zu tun.