UNESCO Weltkulturerbestätte
Die Hohe Küste, in der Provinz Ångermanland im Nordosten Schwedens ist eine UNESCO Welterbestätte, die wegen ihrer einzigartigen, außergewöhnlich schönen Land- und Meereslandschaft und den typischen Klippen und Felsen aus Nordinggrågranit berühmt ist.
Auf dem Weg nach oben
Aufgrund eines kombinierten Prozesses aus Vergletscherung und Gletscherschwund, der in der letzten Eiszeit vor ca. 9.600 Jahren begonnen hat, strebt die einst kompakte Landmasse jetzt vertikal nach oben. Genau genommen hat sich das Land ca. 295 m erhoben.
Wie?
Das Gebiet, das zum Weltkulturerbe gehört, erstreckt sich 100 km von Norden nach Süden, in seinem Zentrum liegt der Skuleskogen Nationalpark. Die Hohe Küste entdecken Sie am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Aber auch wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, werden Sie mit fantastischen Panoramen belohnt. Beginnen Sie Ihre Fahrt in Örnsköldsvik oder Härnösand. Im Sommer werden zudem Boots- und Fährtouren an der Küste entlang angeboten.
Aktivitäten:
Aktivitäten in der Region schließen Bären- oder Bibersafaris, Ausflüge in den Schärengarten mit dem Kajak, Angeln, Reitausflüge, Fahrradtouren und Wanderungen an der Küste entlang ein. Sie können auch Schwedens zweihöchsten Wasserfall (90 m) im Västanöfallet Naturschutzgebiet besuchen.
Ein absolutes Muss
Die Hohe Küste ist die Heimat von Schwedens gewöhnungsbedürftigster Delikatesse, vergorenem Hering. Die Surströmming-Prämiere findet normalerweise am dritten Donnerstag im August in Alfta statt - spätestens dann können Sie herausfinden, ob Sie zu den Heringliebhabern oder -hassern gehören.
Wann?
Das ganze Jahr über, die Region ist jedoch Ende Frühling/Sommer leichter zugänglich.