Mittwoch, 25. Juli 2012

Wrackfund könnte der sagenumwobene „Reisende Mann“ sein

Südwestlich von Nynäshamn, irgendwo zwischen den Inseln Viksten und Landsort, haben Taucher nun die Überreste eines gesunkenen Kriegsschiffes lokalisiert, das vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die beteiligten Forscher sind überzeugt: Nun haben sie endlich das legendäre Kriegsschiff „Resande Man“ (zu Deutsch: Reisender Mann“) gefunden, das den Quellen zufolge in der Nacht des 18. November 1660 auf seinem Weg Richtung Danzig gesunken ist – und zwar mit reichlich Dukaten und Juwelen an Bord, mit denen der polnische König Johan II. Kasimir in einen Verbund mit Schweden gegen Russland gelockt werden sollte. Doch nicht nur die auf dem Meeresgrund vermuteten Schätze haben zur Legendenbildung des Kriegsschiffes beigetragen, sondern auch der eigentliche Ablauf der Havarie: So soll sich der Kapitän in seiner Kabine mit einer Dame vergnügt haben, während das eigentlich notgeankerte Schiff bei stürmischer See immer näher an die Küste trieb und schließlich auf einen Felsen auflief. Zudem soll der „Resande Man“ das Juwel unter den Kriegsschiffen aus dem 17. Jahrhundert gewesen sein, die der in Schweden berühmte Wrackforscher Anders Franzén in den 1950er Jahren auf seine „Wrackkarte“ setzte. Bis endgültig Sicherheit über die Identität des gefundenen Schiffes herrscht, wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen. Denn nun warten die Marinearchäologen zunächst auf die Genehmigung, einzelne Funde aus dem Wrack entnehmen zu dürfen, um deren genaues Alter feststellen zu können. Mehr Infos zur Region gibt es unter: http://www.sormlandsturism.se/touristeninformation.aspx

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