Montag, 7. Dezember 2009

Umweltfreundlicher Stockholmaufenthalt: Europas Umwelthauptstadt 2010 lockt mit „grünen“ Angeboten

Stockholm wird im Jahr 2010 Europas erste Umwelthauptstadt sein. Und damit hebt sich die schwedische Metropole nicht nur in Sachen Verringerung des CO2-Ausstoßes und einer umfassenden Umweltarbeit in vielen Bereichen der Stadt hervor. Auch Reisende, die ihren Stockholm-Aufenthalt möglichst umweltschonend gestalten möchten, finden hier zahlreiche Möglichkeiten dazu. Zunächst einmal bietet die Metropole schon allein durch ihre Lage zwischen Ostsee und dem See Mälaren sowie ihrer Anordnung auf 14 Inseln eine einzigartige Gelegenheit, „Urban Nature“ mitten in der Stadt zu erleben. Denn Stockholm wird seit jeher von der starken Präsenz der Natur und des Wassers geprägt. Keine andere internationale Großstadt gleichen Kalibers kann eine vergleichbare Mischung aus urbanen, kulturellen und natürlichen Erlebnissen bieten. Besucher können das saubere Stadtmilieu und das reine Wasser beispielsweise während einer Sightseeingtour entdecken oder auch beim Besuch einiger Hauptattraktionen der Stadt wie dem Vasa Museum, dem Freilichtmuseum Skansen oder dem Kindermuseum Junibacken – welche allesamt innerhalb des weltweit ersten Stadt-Nationalparks liegen. Dieser so genannte Ekopark (Ökopark) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 27 Quadratkilometern von den Inseln Skeppsholmen und Fjäderholmarna im Süden über die königlichen Parks Djurgården, Haga und Ulriksdal und den See Brunnsviken bis nach Sörentorp im Norden – also vom Süden bis zum Norden einmal quer durch die Stadt. Hier können die Besucher sowohl die außergewöhnliche Natur des Schärengartens und der ausgedehnten Park- und Waldgebiete entdecken als auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie historische Gebäude, Museen und Schlösser – egal, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Schiff oder in Kombination mit der hervorragenden Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel. Verschiedene Veranstalter bieten auch organisierte, naturverträgliche Touren in den Ekopark an, darunter beispielsweise die Unternehmen Strömma Turism und Escapades, die beide mit dem Umweltqualitätssiegel „Naturens Bästa“ für nachhaltiges Reisen ausgezeichnet sind (naturesbestsweden.com). Unter dem Dach dieses Siegels sind auch weitere Angebote zu finden. Aber auch in Sachen Unterkunft, Verpflegung und Shopping können Stockholm-Besucher auf eine breite Palette umweltverträglicher Angebote zurückgreifen: So sind beispielsweise alle 18 Hotels der Kette Scandic in Stockholm mit dem skandinavischen Umweltzeichen „Svanen“ (der Schwan) ausgezeichnet und auch das Frühstücksbüfett richtet sich nach den Richtlinien von „KRAV“, was bedeutet, dass es spezifischen biologischen und organischen Standards entspricht (scandic-hotels.se). Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Hotels, die ebenfalls mit dem „Schwan“ gekennzeichnet sind – darunter auch die Jugendherberge STF Vandrarhem af Chapman (stfchapman.com) für alle, die ihr Reisebudget lieber beim Shoppen und Schlemmen ausgeben möchten. Hierzu eignen sich beispielsweise verschiedene Öko- und Fair Trade- Shops, wie die Boutiquen Bazoueira (Bondegatan 70), Camilla Norrback (Norrbackagatan 60), Ekovaruhuset (Österlånggatan 28), Norrgavel (Birger Jarlsgatan 27) oder Nudie Jeans (Skånegatan 75). Auch kulinarisch gibt es ein passendes Angebot für jeden Geldbeutel – angefangen bei Cafés und Märkten über Fast Food bis hin zu Restaurants unterschiedlicher Kategorien. Dazu zählt auch das berühmte Restaurant Operakällaren, das nicht nur eine der exklusivsten Adressen der Stadt ist, sondern auch als erstes Restaurant mit dem Öko-Siegel „Schwan“ ausgezeichnet wurde. Informationen zu den einzelnen Anbietern gibt es bei der Stockholmer Touristeninformation oder unter stockholmtown.com.

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