Unterkünfte in Gold-Lage

Wer sich fragt, was all die ehemaligen Skilanglauf-Stars mit ihrer Zeit anfangen, wenn sie ihre Karriere beendet haben, findet in Jämtland eine Antwort darauf. Denn viele von ihnen bleiben in der Region und eröffnen Ski-Hotels oder betätigen sich als Bauherren für Loipen oder Skianlagen für die nachfolgende Langlauf-Generation. 

  • Skiing in Åre, Jämtland

Skiing in Åre, Jämtland

Skilangläufer Anders Södergren hat noch nicht einmal das Ende seiner Langlauf-Karriere abgewartet, bevor er sich in die Baubranche begeben hat: Gemeinsam mit u.a. Östersunds Skiclub ließ er für rund 15 Millionen SEK (knapp 1,6 Millionen Euro) das Camp Södergren bauen – zwei Gebäude mit mehreren Wohnungen zur Vermietung und in direkter Nähe des Skistadions in Östersund. Damit verfügt die Trainingsanlage in Östersund jetzt nicht nur über Loipen, Licht, eine Biathlonarena, eine Rollerskibahn, Kraftraum und Restaurant, sondern auch über geeignete Unterkünfte für Athleten – und das nur wenige Minuten vom Zentrum Östersunds entfernt. In den vergangenen Jahren waren schon zahlreiche internationale Ski-Teams in Östersund vertreten, aber nun haben sie auch die Möglichkeit, in direkter Nähe der Trainings- und Wettkampfarena zu wohnen – gerade für Spitzensportler ist das eine willkommene Verbesserung. „Viele National-Teams haben sich schon nach diesen Unterkünften erkundigt“, bestätigt Roger Hedlund, der für die Belegung von Camp Södergren verantwortlich ist.

Die Idee, Unterkünfte in direkter Nähe des Trainingsgebiets und des Skistadions zu bauen, hat es schon lange gegeben, aber an die Verwirklichung ging es erst, als sich Anders Södergren und sein norwegischer Freund Thomas Alsgaard, der seine Skilanglauf-Karriere bereits beendet hat, sowie drei weitere skiinteressierte Freunde der Sache annahmen. Rechtzeitig zur Biathlon Weltmeisterschaft 2008 in Östersund wurden 20 gut ausgestattete Wohnungen mit insgesamt 120 Betten fertig gestellt. „Die Athleten sollen sich hier eher wie Zuhause fühlen als wie im Hotel“, sagt Roger Hedlund. „Es kommt darauf an, dass das Alltagsleben mit den entsprechenden Trainingseinheiten gut funktioniert, wenn man bei uns wohnt.“

Auch im Sommer eignet sich Östersund gut für Trainingslager, denn hier gibt es eine sieben Kilometer lange Rollerskistrecke. Darüber hinaus können die übrigen Strecken zum Lauftraining und zum Mountainbiken genutzt werden. Roger Hedlund: „Außerdem steht ein digitales System für Orientierungskarten mit Kontrollpunkten zur Verfügung, das sich jede Mannschaft ganz einfach auf dem PC abrufen kann.“ Camp Södergren soll aber auch für Hobby-Sportler offen sein. „Im Winter werden wir hier Lager während des Wasalaufs anbieten, die für alle offen sind. Außerdem wollen wir versuchen, Wachsservice und Techniktraining mit sowohl Anders Södergren als auch Thomas Alsgaard zu veranstalten. Im Sommer sind unsere Wohnungen zudem eine weitere Alternative zu anderen Unterkünften der Stadt.“

In Jämtland bietet aber nicht nur Östersund jederzeit gute Trainings-möglichkeiten für Profis und Hobby-Sportler. Denn gut präparierte Loipen gibt es im Winter fast überall in Jämtland. Eine Alternative ist beispielsweise das 300 Kilometer lange Loipensystem des Nordic Ski Center im Funäsdal. Die Loipen führen zwischen verschiedenen Dörfern im Funäsdal entlang, über Bergplateaus und längs der Wasserläufe im Tal. Eine der bekanntesten Personen, die hinter diesem Skizentrum stehen, ist der ehemalige Skilangläufer Anders Blomquist, der sich 1988 den Sieg im Wasalauf mit seinem Bruder Örjan teilte. Viele nationale Ski-Teams kommen alljährlich zum Training hierher. Eine der diesjährigen Neuerungen sind serpentinenartige Loipen auf dem Berg oberhalb von Bruksvallarna. Von zahlreichen gespurten Strecken, die für die meisten gut machbar sind, bieten sich außerdem fantastische Ausblicke. In Anbindung an das Nordic Ski Center gibt es zudem 450 Kilometer gespurte Strecke für Skitouren.

Ein weiterer ehemaliger Skilanglaufstar betätigt sich im Åsarna Skicenter, etwa 75 Kilometer südlich von Östersund: Hier arrangiert Jan Ottosson in jedem Jahr das Vasaloppsläger (Wasalauflager). Er hat unter anderem zwei olympische Goldmedaillen der Skilanglaufstaffeln von 1984 und 1988 sowie vier Wasalauf-Siege aufzuweisen. Das Lagerpaket umfasst Technik, Wachsen, Ausrüstung, Skitests, Trainingslehre und das Training selbst. Aber auch wer nicht am Wasalauf teilnehmen möchte, findet hier hilfreiche Hände. Für das insgesamt 40 Kilometer lange Loipennetz in Åsarna zeichnet die Skilanglauf-Legende Thomas Wassberg sich verantwortlich.

Auch im Vålådalen, etwa 40 Kilometer südlich von Åre, gibt es gut präparierte Loipen, Expertenhilfe und ebenfalls ein Wasalauflager. Die entsprechende Wasalauf-Erfahrung bringen hier Jerry Ahrlin, Oskar Svärd, Jonathan Turesson und Jenny Hansson mit, die vor Ort dabei helfen, an der Technik zu feilen. Im Vålådalen gibt es ein gut präpariertes Loipennetz von insgesamt 50 Kilometern. Gleichzeitig beginnen hier auch zahlreiche markierte Pfade, die weit in die schwedische Bergwelt hinein führen.

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