Örebro

In der Geschichte Schwedens hat die Region Örebro eine strategisch wichtige Rolle eingenommen und befand sich auf Grund seiner Lage sozusagen mitten im Zentrum des Geschehens. Örebro Stadt entstand im Mittelalter als Hafenstadt für den Eisenhandel und liegt etwa 200 km westlich von Stockholm, 300 km östlich von Oslo und 300 km nordöstlich von Göteborg. Über den Binnensee Vänern und den Göta-Kanal ist die Stadt mit Göteborg verbunden, über den Fluss Arbogaån und den Mälaren mit Stockholm. So wurden vor den meterdicken Mauern des Örebroer Schlosses auch viele Kapitel der schwedischen Geschichte geschrieben: 700 Jahre lang hat die mächtige Burg im Zentrum der Stadt Belagerungen, Reichstage und Begegnungen von streitbaren und friedfertigen Zeitgenossen miterlebt. Im Königinnenturm können Besucher heute die Geschichte Örebros anhand von Modellen und Computeranimationen verfolgen und bei den szenischen Führungen „Geheimnisse der Wasaburg” treffen sie sogar auf historische Persönlichkeiten.
Noch mehr schwedische Geschichte gibt es in Wadköping zu entdecken, einer Art Freilichtmuseum am Ufer des Flusses Svartån. Mit seinen Original-Holzhäusern und -Höfen aus dem 17., 18. und frühen 19. Jahrhundert schildert Wadköping die ältere Besiedelung und das Stadtmilieu von Örebro. Das Freilichtmuseum beherbergt sowohl Wohnungen und Theater- bzw. Ausstellungsräume als auch Museen, Werkstätten, Konditorei, Kaufläden und vieles mehr.
Auch in der Umgebung von Örebro gibt es noch zahlreiche historische Mauern, die von der bewegten Geschichte des Landes zeugen, beispielsweise das Zisterzienserkloster Riseberga bei Fjugesta. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und besaß in seiner Blütezeit Grundstücke in sechs Provinzen. Als dem Klosterbetrieb aber 1546 durch den schwedischen König Gustav Wasa Einhalt geboten wurde, überließ man die Gebäude praktisch dem Verfall. Teile der westlichen Kirchenmauer stehen auch heute noch im Originalzustand, aber der Großteil des Klostergeländes wurde in den letzten Jahren sorgfältig restauriert. In der Nähe befinden sich auch ein Gebetshaus und ein riesiges Amphitheater, in dem mehr als 1.200 Zuschauer Platz finden.
Ein kulturelles Highlight ist der Besuch des Opernhauses Skäret, das in einer ehemaligen Bergwerksiedlung in dem ursprünglichen Sägewerk am See Ljusnaren untergebracht ist. Die Idee hierzu stammt von dem schwedischen Opernsänger Sten Niclasson, der Skäret 1996 erstmals besuchte und die Nutzung des Sägewerks als Opernbühne seither vorangetrieben hat. So feierte hier im Sommer 2004 ein alljährlich wiederkehrendes Opernfestival Premiere, das unter der künstlerischen Leitung von Sten Niclasson auch internationale Namen aufweisen kann. Dazu zählen beispielsweise der US-amerikanische Tenor Stuart Neill, die Sopran-Solistinnen Sandra Lopez und Gitta-Maria Sjöberg sowie der finnische Tenor Petrus Schroderus. Für die Saison 2009 stehen auf der kleinen Bühne im Juli eine Opernfarce auf dem Programm und im August auf der großen Bühne die Kombination der Opern Pagliacci von Ruggero Leoncavallo sowie Il tabarro von Giacomo Puccini. 
Aber auch Aktivitäten im, am und auf dem Wasser stehen in der Region Örebro hoch im Kurs. Denn durch die direkte Lage am Binnensee Hjälmaren – Schwedens viertgrößtem See – gibt es ideale Bedingungen für Boots- und Kanutouren, Wanderungen oder Fahrradausflüge.

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