Gotland

  • Medieval week in Visby, Gotland

Medieval week in Visby, Gotland

Einzigartige Kulturschätze der Wikingerzeit, mittelalterliches Flair, beeindruckende Natur, pulsierendes Nachtleben und aktuelle Krimi-Schauplätze: Das alles und vieles mehr finden Besucher der schwedischen Ostseeinsel Gotland, die mit einer Landfläche von 3.140 km² die zweitgrößte Insel der Ostsee ist. Dabei tragen nicht nur das milde Klima der Insel, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten und vielfältige kulturelle Angebote zu ihrer Beliebtheit bei. Trotz der Insellage ist Gotland auch von Deutschland aus gut zu erreichen – entweder mit den Fähren der Reederei Destination Gotland ab Oskarshamn und Nynäshamn oder per Flugzeug beispielsweise ab Stockholm, Växjö und im Sommer mit der Fluggesellschaft Flygotland auch direkt ab Hamburg.

Geschichte auf Schritt und Tritt
Gotland blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Über 90 mittelalterliche Kirchen, historische Häuser und Gehöfte, die für Gotland typischen Schiffssetzungen, Hügelgräber, prähistorische Burgen, Verteidigungsanlagen und mittelalterliche Schätze sind noch heute Zeugen der Vergangenheit. Vor allem das Mittelalter und die Wikingerzeit haben deutliche Spuren hinterlassen, beispielsweise in der ehemaligen Hansestadt Visby. Die einzige Stadt der Insel wird nicht ohne Grund seit 1995 auf der UNESCO-Welterbeliste geführt, denn sie verfügt über die besterhaltene Stadtmauer Nordeuropas, ein gut erhaltenes Straßennetz und mehr als 200 mittelalterliche Steinhäuser. Unzählige Kirchtürme und Treppengiebel prägen die Silhouette der Stadt. Das mittelalterliche Bautenensemble aus imposanten Kirchenruinen und Packhäusern wird ergänzt durch niedrige Stein- und Holzhäuser aus der jüngeren Geschichte. Das Museum Gotlands Fornsal zeigt den bislang weltweit größten Silberschatz der Wikingerzeit. Mittelalterliches Highlight auf Gotland ist in jedem Jahr die so genannte Medeltidsveckan (Mittelalterwoche), die ganz Visby wieder ins 14. Jahrhundert zurückversetzt. Sie findet immer in der Kalenderwoche 32 statt und hat sich im Laufe der Jahre zu Schwedens größtem historischen Festival entwickelt. Im Jahr 2008 feierte die Medeltidsveckan ihr 25-jähriges Jubiläum. Aber auch außerhalb der alten Hansestadt treffen Gotland-Besucher auf Schritt und Tritt auf – mehr oder weniger lebendige – Geschichte, beispielsweise im Wikingerdorf in Tofta, wo sie das Wikingerleben selber einmal testen können, oder auf dem Roma Kungsgård, wo sie die Gelegenheit haben, verschiedenen Aktivitäten wie Fechten oder das Glasblasen auszuprobieren. Daneben gibt es verschiedene Museen sowie Schiffssetzungen und Hünengräber, die viel von der bewegten Geschichte zu erzählen haben.

Unerwartete kulinarische Genüsse 
Weinberge, Rum- und Bierherstellung, wilde Trüffel und würzige Käsesorten – Gotland überrascht mit der Vielfalt seiner kulinarischen Produkte und Genüsse. Auf der Insel befinden sich mit die besten Restaurants des Landes, die überwiegend lokale Rohwaren verarbeiten. Es gibt aber auch zunehmend die Möglichkeit, die Quellen all dieser Leckereien zu besuchen, beispielsweise bei einer Trüffelsafari in Furillen oder Ljugarn, und ihre Weiterverarbeitung zu verfolgen. Auch mittelalterliche Speisen sowie Fisch- und Lammfleischgerichte stehen natürlich auf dem gotländischen Speiseplan.

Gotländische Kreativität: Material und Inspiration vor der Haustür
Kunst kommt auf Gotland in den verschiedensten Facetten daher – angefangen beim Kunsthandwerk über Textil- und Möbeldesign bis hin zur Malerei und Bildhauerei. Eine besondere Dichte können Gotland-Besucher am Pfingstwochenende erleben, wenn mehr als 100 Ateliers ihre Tore und Werkstätten für Neugierige öffnen. Dabei geht es nicht nur darum, die Kunstwerke zu bestaunen, sondern die Gäste haben auch die Möglichkeit, sich mit den Künstlern zu unterhalten und Wissenswertes über ihr Leben und ihre Arbeit zu erfahren. Außerdem werden auf Gotland verschiedene Ausstellungen zu sehen sein und auch kunsthandwerkliche Aktivitäten werden angeboten. Gotländische Kunst kann aber auch das ganze Jahr über bewundert werden, beispielsweise die Werke Lars Jonssons auf dem ehemaligen Pfarrhof Vamlingbo oder im Kunstmuseum in Visby, dessen Ausstellungen klassische Gotland-Kunst mit modernen Strömungen verbinden. Bei der Verarbeitung kommen bei Design und Kunsthandwerk oft lokale Materialien wie Kalkstein, Beton, Wolle und Kiefernholz zum Einsatz und auch die Motive sind nicht selten von der gotländischen Landschaft inspiriert.

Naturerlebnisse und Outdoor-Abenteuer
Hohe Klippen, imposante Kalksteinformationen (Raukar), Sand- und Steinstrände, die eine fast 800 km lange Küstenlandschaft bilden, Wildblumenwiesen und zauberhafte Waldlichtungen, die zu Streifzügen durch die Landschaft einladen: Fernab vom schwedischen Festland und umgeben vom tiefblauen Wasser der Ostsee bildet Gotland fast ein kleines Land für sich selbst. Die beeindruckende Landschaft – insbesondere auf der im Norden gelegenen Insel Fårö – hat nicht nur den berühmten Regisseur Ingmar Bergman zu vielen seiner Werke inspiriert, sondern war auch Drehort moderner Krimischauplätze, beispielsweise für die Verfilmungen der Kriminalromane von Mari Jungstedt. Die Insel bietet aber auch hervorragende Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Golfen, Mountainbikesafaris, Reiten, Kajaktouren, Klettern, Tauchen, Angeln und Fahrradfahren.

Familienabenteuer in der Natur
Für Kinder gibt es auf Gotland zwei ganz besondere Highlights: Zum einen die Ritterspiele während der Medeltidsveckan im Sommer und zum anderen die originale Villa Kunterbunt, in der die Pippi Langstrumpf-Filme der 1970er Jahre gedreht wurden. Das Haus befindet sich auf dem Gelände des Erlebnisbads Kneippbyn und lädt die kleinen Besucher geradezu dazu ein, die Lieblingsszenen aus den Filmen nachzuspielen. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, sich mit Hilfe der „Pippi-Karte“ auf die Spuren der Pippi-Langstrumpf-Filme in Visby zu begeben, denn auch dort wurden Teile der Filme eingespielt. Besonders beliebt sind bei den Kindern aber auch die ungewöhnlichen Kalksteinformationen (Raukar) an den Küsten – schließlich bieten sie sozusagen einen ganz eigenen und natürlichen Abenteuerspielplatz direkt am Meer. Auch die Suche nach Fossilien kann hier durchaus erfolgreich – und auch lehrreich – sein. Und welches Kind mag es nicht, gemeinsam mit Eltern und Geschwistern durch Wälder und Wiesen zu streifen oder am Strand die Steine „hüpfen“ zu lassen? Darüber hinaus werden natürlich auch die unterschiedlichsten Familienaktivitäten angeboten, z. B. Reitausflüge oder Vogelbeobachtungen auf den Fågelöarna.

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