Djupforsen. Ein Spielplatz für Kinder zwischen zwei und 102

An Reiseführern über Stockholm herrscht im Prinzip kein Mangel. Besonders hat uns jedoch der Guide aus dem Verlag emons: entzückt. Obwohl die Zahl von 111 Tipps recht hoch ist, können die beiden Stockholm-Spezialistinnen Christiane Bröcker und Babette Schröder auf Wiederholungen der Klassiker wie Altstadt, Wasamuseum und Königliches Schloss verzichten. Sie bringen einen Haufen an aktuellen und frischen Perlen Stockholm. In ihrem Entdeckungsführer stellen die Autorinnen 111 interessante, geheimnisvolle, lustige, skurrile und auch romantische Orte Stockholms in Kurzreportagen vor.

Viele Stätten kannten wir selber noch nicht. Drei dieser Orte dürfen wir auf visitsweden.com vorstellen. Hier: der Raketen-Spielplatz.

  • Playground Djupforsen in Stockholm

Playground Djupforsen in Stockholm

Möp, möp, tönt es von links. Möp. Möp. Freudestrahlend sitzt ein kleines Mädchen in einer Propellermaschine und drückt immer wieder beherzt auf die Hupe. Möp. Möp. Aus dem Bauch einer Rakete baumeln diverse Kinderbeine, auf der anderen Seite saust ein kleiner Junge juchzend über eine Rutsche nach unten. In der Bibliothek wird eine Geschichte vorgelesen, der ein paar Kinder aufmerksam lauschen. Ein kleiner Junge sucht im Labyrinth hochkonzentriert den Ausweg, während davor ein Mädchen auf einer Schaukel in den
Himmel fliegt.

Das ist Djupforsen. Hier wohnt Mulle Meck, in Deutschland besser bekannt als Willy Werkel. Die Figur der schwedischen Kinderbuchautoren George Johansson und Jens Ahlbom ist ein Mechaniker, der aus allem etwas zu machen weiß. Schrott gibt es für ihn nicht, nur Dinge, die ihre Bestimmung noch nicht gefunden haben. Am liebsten baut er Fortbewegungsmittel. Davon gibt es denn in Djupforsen auch ein paar ausgefallene Exemplare zu bewundern.

Der phantasievolle Spielplatz entstand 2008 nach den Entwürfen des Szenenbildners Tor Svae. Am Eingang wird der Besucher von Mulle und seinem Hund Buffa begrüßt. Auch viele Freunde von Mulle wohnen hier: der Künstler Gårdån van Gågg, der am liebsten weinende Elche im Sonnenuntergang malt. Gabriella Gourmet und Gaston Garcon, die das Restaurant »Chez Vous« führen, und Daisy Diesel, die fast alles kann und allen hilft.

Der Besucher erfährt, woher die Bewohner kommen, was sie am liebsten essen und über welche verborgenen Talente sie verfügen. Diese reichen von Skateboardfahren über Balalaikaspielen bis hin zu »einfach nur freundlich sein«. Den Wetterbericht in Djupforsen übernimmt ein kleiner Tannenzapfen: Ist er feucht, regnet es. Wirft er einen Schatten, scheint die Sonne. Hat er eine weiße Spitze, liegt Schnee, und ist der Zapfen nicht zu sehen, herrscht Nebel. So einfach ist das.

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Titelbild 111 Orte in Stockholm, die man gesehen haben muss


Christiane Bröcker, Babette Schröder:
111 Orte in Stockholm, die man gesehen haben muss
Broschur
Köln: Emons Verlag 2013
ISBN 978-3-95451-203-4
240 Seiten
€ [D] 14,95€ [A] 15,90

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