Am 28. Januar 2012 jährte sich zum zehnten Mal der Todestag der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Aus diesem Anlass wird seit dem 6. Februar im Hamburger Schulmuseum die Ausstellung "Die Lebenswelt von Astrid Lindgren" gezeigt. Diese außergewöhnliche Sammlung zeigt als einzige das Gesamtwerk der Autorin mit ihren wunderbaren Geschichten und Figuren in zahlreichen Exponaten und persönlichen Gegenständen der Schwedin.
Initiator der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Oetinger Verlag und dem Schwedischen Honorarkonsulat gezeigt wird, ist der Pädagoge Matthias Blum. Der Oldenburger kannte die Autorin persönlich und legte den Grundstein für die Sammlung in den 90er Jahren. Er hat eine lebendige, über die Jahre gewachsene Ausstellung zu Leben und Werk von Astrid Lindgren zusammengestellt.
Während der Ausstellungszeit wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben. Geplant sind unter anderem ein Pippi-Verkleidungs-Wettbewerb, ein Malwettbewerb, Lesungen mit Prominenten und Verlosungsaktionen.
Astrid Lindgren erhielt 1994 den Alternativen Nobelpreis und 1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mit ihrer viel beachteten Rede in der Frankfurter Paulskirche „Niemals Gewalt“ forderte sie eindringlich zur gewaltfreien Erziehung von Kindern auf.
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