Die Idee zu diesem Abenteuer geht auf die Geschichte des schwedischen Ingenieurs Salomon August Andrée zurück, der 1897 gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreitern versuchte, den damals noch unentdeckten Nordpol mit einem Wasserstoffballon zu erreichen. Die Expedition endete jedoch mit dem tragischen Tod der drei Schweden, die nach einer Notlandung ein dreimonatiger Fußmarsch durch Schnee und Eis erwartete.
Mit den heutigen technischen Mitteln sieht das natürlich schon ganz anders aus. Für ungeplante Landungen im Tiefschnee stehen Rettungsteams mit Schneemobilen bereit, aber ein Abenteuer ist die Tour allemal. Denn die Heißluftballons fahren hier unter extremen Bedingungen von Temperaturen im Bereich von -20 bis -35 Grad – und das ist auch für erfahrene Heißluftballon-Piloten alles andere als alltäglich.
Wer lieber am Boden bleibt, kann das Spektakel auch von unten verfolgen. Und darüber hinaus stehen in Gällivare zahlreiche Winteraktivitäten zur Verfügung – angefangen beim Skifahren und Eisangeln über Safaris und Schneemobiltouren bis hin zu Rentier- und Husky-Schlitten-Fahrten.
Übrigens - wer dann doch mal vergisst, dass es Ballonfahren statt Ballonfliegen heißt, muss eine Runde Sekt ausgeben...