Langlaufschlittschuhe
Kalte Winter, lange Küsten mit inselreichen Schärengärten, unzählige Binnenseen, Flüsse und Wasserläufe. Als Gott Schweden erschuf, muss er die Langlaufschlittschuhfahrer im Sinn gehabt haben.
Es gibt nur wenige Naturerlebnisse, die sich mit dem Gefühl messen können, wenn Sie auf geschliffenen Kufen über das spiegelglatte Eis gleiten, um eine endlose Wasserlandschaft zu erkunden. Im Sommer konnten Sie dies nur mit dem Boot entdecken, und nun liegt sie in ihrer gefrorenen Schönheit still und zugänglich vor Ihnen.
Mit verblüffender Leichtigkeit legen Sie in Kürze erstaunliche Distanzen zurück und bewegen sich, begleitet vom Rhythmus des gleichmäßigen Kratzens der Kufen auf dem Eis, zwischen Küste und Inselwelt auf eine fast schon übernatürlich anmutende Weise.
Für viele liegt der Reiz der Langlaufschlittschuhe darin, dass man so schnell und so weit fahren kann. Erfahrene Läufer können ohne Probleme an einem Tag nicht weniger als 200 km zurücklegen. Das sagt etwas über die mühelos erreichte Geschwindigkeit, die für das Schlittschuhlaufen typisch ist.
Die in Schweden liebevoll gehegte Schlittschuhsaison beginnt bereits im November, wenn Seen und Wasserläufe allmählich zufrieren. Einige Wochen später bildet sich das Eis auch in den Schärengärten. Es muss darauf hingewiesen werden, dass beim Langlaufschlittschuhfahren auf Seen oder Meer Vorsicht und gute Vorbereitung geboten sind. Vergewissern Sie sich immer im Vorfeld bei einem Experten, ob das Eis auch wirklich trägt, besonders im Frühling und Herbst, wenn das Eis dünner ist.