Schlösser
In ganz Schweden gibt es zahlreiche Schlösser und Herrensitze, angefangen von mittelalterlichen Burgen bis zu Schlössern, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden.
Die Anwesen sind teilweise in Privatbesitz und teilweise im Besitz der Krone, des Staates oder von Stiftungen. Die Schlösser werden heutzutage als private Wohnsitze, Residenzen, Museen und Konferenzanlagen genutzt oder stehen für Führungen offen.
In Schonen liegen nicht weniger als 350 Schlösser und Herrensitze, z.B. Schloss Trolleholm, ein richtiges Märchenschloss, das im 19. Jahrhundert im frühen Renaissancestil restauriert wurde. Rund um den Mälaren liegen ca. 40 Schlösser, die Besuchern offen stehen. Zahlreiche private Schlösser öffnen im Sommer Besuchern ihre Pforten. In der Gegend um Stockholm liegen 10 königliche Schlösser, von denen Drottningholm und Kina slott zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
An der Westküste liegt die Bohusfestung mit ihren gewaltigen Mauern und Kerkern, und an der Ostküste sollte man einen Besuch des Schlosses Borgholmslott nicht versäumen; eines imponierenden Gebäudes, das vom Glanz vergangener Zeiten zeugt.
Das mittelalterliche Glimmingehus in Schonen, Skoklosters slott am Mälaren mit seinem gut erhaltenen Interieur und einer Sammlung aus dem 17. Jahrhundert, das königliche Lustschloss Tullgarn aus dem 18. Jahrhundert in Sörmland und Schloss Tjöloholm in Halland, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, sind nur einige der Schlösser, die Besuchern offen stehen.
Bei einem Besuch in einem Schloss oder einer Schlossanlage lässt sich deutlich erkennen, wie die internationalen Einflüsse die Architektur, Einrichtung und Kunst im Laufe der Jahrhunderte in Schweden beeinflusst haben und zeugt davon, welche geschickten Handwerker und fantastischen Künstler es in Schweden gab. Eine Schlossführung gibt auch einen Einblick in die schwedische Geschichte. Der Besuch eines Schlossparks ist ein absolutes Muss. An die Schlösser sind häufig ein Restaurant oder Café und ein Museumsshop angeschlossen.