Schwedens drittgrößte Stadt Malmö zeichnet sich seit jeher im Vergleich zu den anderen Großstädten des Landes durch ihre „kontinentale“ Atmosphäre aus. Malmö gehörte lange Zeit zu Dänemark. Von der Rolle als wichtiges Zentrum für Handel und Landwirtschaft entwickelte sich Malmö im 19. Jahrhundert zu einer bedeutenden Industriestadt, deren Handelshafen und Werften die Atmosphäre und den Charakter der Stadt prägten.
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Die Stadtbibiothek Malmös thront futuristisch am Wasser |
Foto: Sven Rosenhall Nordicphoto |
In den letzten zehn Jahren hat Malmö einen einschneidenden, postindustriellen Wandel durchlaufen. Die kosmopolitische Stadt hat sich ihr Ufer „zurückerobert“, an dem ein neues, lebendiges Stadtviertel mit interessanter Architektur entstanden ist. Eine weitere, radikale Veränderung hat natürlich die imposante Öresundbrücke mit sich gebracht, die im Jahr 2000 eröffnet wurde und Malmö mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen verbindet, die nun innerhalb von zwanzig Minuten zu erreichen ist. Die hierdurch entstandene, binationale Großstadtregion zählt zu den interessantesten, aufregendsten und sich am schnellsten entwickelnden in Nordeuropa.
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Die Öresundbrücke |
Foto: Position Skåne / Lasse Daniel |
In weniger als einer Stunde können Besucher nicht nur zwei wichtige Metropolen, sondern auch eine große Anzahl historisch interessanter, pittoresker Dörfer und Städte, fantastische Strände und Erholungsgebiete, imposante Schlösser und Herrenhäuser, idyllische Plätze und überwältigende Landschaften besuchen, was die so genannte Öresund-Region zu einem äußerst attraktiven und vielseitigen Reiseziel für einen Städteurlaub oder einen längeren Aufenthalt macht.
Dennoch ist die Malmöer Innenstadt, in der alles bequem zu Fuß zu erreichen ist, gemütlich, überschaubar und freundlich.