Göteborg feiert seine Lustgärten
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| Der Taschentuchbaum (Davidia involucrata), auch Taubenbaum genannt, gehört zum Fest der Gärten 2008 in Göteborg |
| Foto: Eva S Andersson |
Diesen Sommer wird Göteborg seine Gärten und Parks feiern. In vier bekannten Parkanlagen werden dauerhafte Anpflanzungen als auch vorübergehende Gärten entstehen, nämlich in Göteborgs botanischem Garten, Schloss Gunnebo, in Trädgårdsföreningen („Gartenverein“) und im Freizeitpark Liseberg. Dabei will man ein breites Publikum erreichen: vom normalen Gartenfreund über den hortiologischen Akademikern bis zum Balkonbesitzer.
Zu den großen Namen, die ihre Kreativität an der Westküste umsetzen werden, zählen neben Gartenexperten Ulf Nordfjell, Julie Toll, Piet Oudolf und Topher Delaney auch Heiner Luz aus München.
Im Botanischen Garten wird Eingangsbereich von Ulf Nordfjell neu gestaltet, während sein preisgekrönter Garten „Eine Huldigung an Linné“ vom Vorjahr erhalten bleibt. Die 20.000 verschiedenen Gewächse des Gartens werden 2008 cor allem mit Dalien ergänzt.
Schloss Gunnebo aus dem 18. Jahrhundert und südöstlich von Göteborg gelegen, bietet neben Landschaftsparks und Stilgärten auch Kräutergärten als dritten Typus. Die Zukunft des Kräutergartens interpretieren drei Künstler mal als Labyrinth, mal in Anschluss an ein Wohnmobil oder auch für künftige Selbstversorger.
Liseberg ist vielleicht mehr als Freizeitpark und Weihnachtsmarkt bekannt, aber die Blumenpracht lädt ebenso zu Spaziergängen ein. Mit Bäumen und Blumen, Wasser und Kunst werden 20.000 qm neu gestaltet, und der Weiße Wasserfall, die Lichtung und der Dichte Wald werden die Sinne der Besucher anregen.
Bewahren, Wiederherstellen und Erneuern sind die drei Zentralmotive für Trädgårdsföreningen, der seit 1842 eine Oase in Göteborg darstellt. Auf einen neuen Rosenpark dürfe Sie sich ebenso freuen wie die Aufwertung, die das Rosarium in neuer Pracht erscheinen lässt.
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